2017

Aktive, theranostische Blasenschließmuskeltechnologie

Das Projekt hat die Erforschung und Entwicklung einer neuartigen aktiven Schließmuskeltechnologie zum Ziel, die eine Kombination aus Diagnostik und Therapie (Theranostik) erlaubt. Die Darstellung der Ergebnisse erfolgt anhand eines Implantatfunktionsmusters zur Behandlung der Volkskrankheit Harninkontinenz. Die Technologie als Ganzes und in Form ihrer innovativen Komponenten: Energie- und Ladetechnik, Kapselung und mikroelektronische Aktoren verfügt über ein breites Anwendungsspektrum – auch über die Medizintechnik hinaus.


Fluoreszenz-gestützte Analyse von Extrazellulären Vesikeln mittels der NTA-Methode

Extrazelluläre Vesikel (EVs) sind zirkulierende Biomarker für die Diagnostik von Erkrankungen sowie zur Stratifizierung und Verlaufskontrolle. Im Rahmen des Projekts sollen durch intensive Zusammenarbeit der Projektbeteiligten verschiedene Produkte und Verfahren zur Isolierung, Analyse und Quantifizierung krankheitsrelevanter EV-Subklassen für wissenschaftliche und klinisch-diagnostische Anwendungen entwickelt werden.


Glukosesensor für die Zellkultur – GlukZ

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines innovativen Glukosesensor-Systems für die kontinuierliche Messung von Glukose in Zellkulturmedium. Verwendet wird dabei ein enzymfreier Glukosesensor, der über lange Zeiten lagerfähig und damit den derzeitig verwendeten Sensoren überlegen ist. Ebenfalls innovativ ist der Ansatz, den Sensor zu parallelisieren und in Mikrotiterplatten zu integrieren, um metabolische Zellkultur-Analysen oder die Kontrolle eines biochemischen Zellkultur-Zustands zu ermöglichen.


ImmunoProfiling mittels Neuronaler Netzwerke (IPN2)

Ziel des Projekts ist, eine Methode basierend auf selbstlernenden sog. tiefen neuronalen Netzen (Deep Learning) zu entwickeln, welche es ermöglicht, über das ImmunoProfil eines Patienten den betreffenden Tumor als sog. „cold tumor“ oder „hot tumor“ in quantitativer Weise zu charakterisieren. Im Gegensatz zum „cold tumor“ zeichnet sich ein „hot tumor“ durch ein aktives Immunsystem aus, welches diesen Tumor als Gefahr erkannt hat. Diese Charakterisierung des Tumors stellt damit die Basis für die Therapieauswahl dar.


Multiskalenuntersuchung der Hyperthermie für neue additive Tumorbehandlungsstrategien – Microthermia

In der multimodalen Tumortherapie gewinnt die additive supraphysiologische (40–44 °C) Erwärmung (Hyperthermie) durch hochfrequente elektromagnetische Strahlung (hemS) immer mehr an Bedeutung. Ziel des Projekts ist es, die nur unzureichend bekannten Wechselwirkungen zwischen hemS und Tumorzellen durch Kombination von physikalischen, biologisch/immunologisch-medizinischen und verfahrenstechnischen Methoden im Labormaßstab sowie durch Molekulardynamik-Simulationen für zukünftige Therapieoptimierungen zu erforschen.


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Projektfinder
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Forschungsverbünde

In strategisch wichtigen Bereichen werden von der Forschungs­stiftung auch Forschungs­verbünde initiiert und gefördert.

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