2021 Kooperationsprojekt

DHODH-Inhibitoren in Kombinationstherapien gegen COVID- und weitere klinisch relevante Virusinfektionen (IMU-COVID)

Zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie werden dringend wirkungsvolle Medikamente benötigt, da eine Komplettimpfung der Bevölkerung zur Herdenimmunität dauert und erkrankte Menschen, die nicht geimpft werden können, auf Medikamente angewiesen sind. Eine Medikamenten-Neu­entwicklung ist zeitaufwendig, sodass schlagkräftige Kombinationen von bereits vorhandenen DAAs (Direct-Acting-Antivirals) mit Breitband-antiviral wirkenden Medikamenten validiert werden sollen. Diese müssen in neuen hochwertigen Testsystemen auf Wirksamkeit, Sicherheit und Interaktions­potenzial untersucht werden, bevor sie bei COVID-19-Patienten eingesetzt werden können. In diesem Projekt wird ein breites Spektrum an Testsystemen etabliert, mit denen insbesondere die Aktivität gegen SARS-CoV-2 für einzelne Medikamente sowie Kombinationen bestimmt werden kann. Ein großer Vorteil des Projekts ist, dass Testsysteme auch für andere klinisch relevante Viren bestehen oder adaptiert werden können, um Breitband-Wirkungen zu verifizieren. Klinisch/präklinisch evaluierte DHODH-Inhibitoren stehen als wirtszellbasierte, Breitband-antiviral wirkende Testmoleküle zur Verfügung und sollen mit DAAs kombiniert werden. In Kombinationstherapien muss beste Wirksamkeit mit höchster Sicherheit für Patienten gewährleistet sein, sodass hier Kombinationen in In-vitro- und In-vivo-Modellen untersucht werden, mit dem Ziel, einen substanziellen Beitrag zur Bekämpfung von COVID-19 und zukünftigen Pandemien zu leisten.

Projektfinder
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Forschungsverbünde

In strategisch wichtigen Bereichen werden von der Forschungs­stiftung auch Forschungs­verbünde initiiert und gefördert.

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