2020 Kooperationsprojekt

PACMAN – Photo Active Cyto-toxic treatment of Microorganism And a New quick test

Das Projekt PACMAN hat sich zum Ziel gesetzt, Patienten in der Klinik besser vor Infektionen zu schützen. Dafür ist es notwendig, die genauen Übertragungswege nosokomialer Infektionserreger von Patient zu Patient durch das Personal oder mobile Untersuchungsgeräte und Einrichtungsgegenstände zu kennen. Deshalb widmet sich das Projekt zunächst einer ortsgenauen Kartierung der Erregerbelastung auf diversen Flächen in der Klinik unter Einsatz klassischer Kulturverfahren und moderner Gesamtgenomanalysen. Darauf basierend werden häufig berührte Oberflächen mit einer innovativen antimikrobiellen Beschichtung versehen, um so gezielt die Übertragungswege zu unterbrechen. Darüber hinaus soll ein mobiler hochsensitiver Schnelltest entwickelt werden, der in der Lage ist,
Desinfektionslücken direkt an den zu untersuchenden patientennahen Oberflächen, wie z. B. Bettgestellen und Infusionsständern, zu erkennen, indem er Bakterien auf der Fläche direkt und kulturunabhängig nachweist. Die Wirksamkeit und der Nutzen der antimikrobiellen Zusatzbeschichtung für die Patientensicherheit in Bezug auf Krankenhausinfektionen soll durch den direkten Vergleich zwischen einer konventionell desinfizierenden Station und einer zusätzlich mit der innovativen Beschichtungstechnik versehenen Station gezeigt werden. Dabei soll die Praxistauglichkeit des mobilen Keimdetektors erprobt und mit herkömmlichen Nachweismethoden, die mit einem erheblich höheren Kosten- und Arbeitsaufwand verbunden sind, verglichen werden.

Projektfinder
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Forschungsverbünde

In strategisch wichtigen Bereichen werden von der Forschungs­stiftung auch Forschungs­verbünde initiiert und gefördert.

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